Angelika Schneider


1972 wurde ich auf einem Dorf in Franken geboren und wuchs mit zahlreichen Tieren auf. Bereits als Kind päppelte ich verletzte Wildtiere auf, betreute und versorgte die zahlreichen Haus- und Hoftiere und zog verstoßene Tierbabies mit der Flasche auf. Zutiefst verstörend war für mich, dass diese Tiere später als Schnitzel auf meinem Teller landen sollten. Es war daher nur konsequent, bereits in jungen Jahren Vegetarier bzw. Veganer zu werden. 

2012 kam ich auf den Hund: Archi, ein damals sehr ängstlicher Schäferhundrüde aus Spanien. Kurze Zeit später folgte sein langjähriger Zwingerkumpane Olivo. 2013, mit dem Erlass des Hundetötungsgesetzes, in Rumänien fand Ella aus einem öffentlichen Shelter ihr Zuhause bei mir. 2015 zog dann Lui aus dem gleichen Shelter - zunächst als Pflegehund - bei mir ein.

Über die Jahre hinweg bin ich immer dem Tierschutz verbunden geblieben. Wer einmal dieses Elend dieser unverschuldet von Menschen in diese schreckliche Situation gebrachten Hunde gesehen und gefühlt hat, kann nicht mehr die Augen und das Herz davor verschließen. Wichtig ist mir jedoch ein qualifizierter und professioneller Tierschutz, denn gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht.

Eine vom Tierarzt nicht erkannte exokrine Pankreasinsuffizienz war damals der Auslöser, dass ich mich zur Ausbildung als Tierphyto- therapeutin an der ATM entschloss. Hunde sind so spannende Lebewesen. Besonders fasziniert mich ihre Anpassungsbereitschaft und     -fähigkeit an die artfremde Spezie Mensch. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken, daher werden weitere Ausbildungen folgen.